Tuesday, August 20, 2013

Hicks

Hier im Dixieland gibt es eine ganz besondere Kategorie Menschen: Hicks.
So ziemlich jeder dürfte inzwischen Rednecks, Hillbillies und Trailer Trash kennen. Hicks sind eine weitere Untergruppe des Homo Meridianus, des Südstaatenmenschen. Sie leben zumeist abgeschottet von der Umwelt auf einer selbst gerodeten Waldlichtung zu der nur ein mit Allradantrieb zu bewältigender Feldweg führt, gehen zur Nahrungssuche jagen und fischen, kleiden sich in Tarndruck und sind zumeist ob ihrer frugalen Lebensweise recht hager. Es existieren einige Gemeinsamkeiten mit den Rednecks - beide fahren Trucks, wobei der Hick kleine wendige Modelle bevorzugt, mit denen sich auch erlegtes Wild aus dem Wald bergen lässt, wohingegen der Redneck zumeist über allem thronen möchte und daher seinen V8-Truck mit extra großen Stollenreifen ausgestattet hat. Sowohl der Hick als auch der Redneck legen Wert auf ihre Privatsphäre, wobei der Hick dies durch unauffälliges Verhalten und sich-einfügen in den Hintergrund zu erreichen sucht, während der Redneck mehr auf Abschreckung und lautes Verhalten setzt. Beide sind in der Regel schwer bewaffnet aber meistens harmlos wenn man sie nicht provoziert.
Man trifft Rednecks weit häufiger an als Hicks, da diese ihrer Natur entsprechend nicht die Nähe andere ihnen unbekannter Menschen suchen.
Hicks habe ich bisher vor allen Dingen in bewaldeten teilen von Tennessee gesehen, während Rednecks anscheinend die offene Weite der Baumwollfelder in Alabama bevorzugen. Paaren tun sich beide vorzugsweise mit Trailer Trash.
Hier ein paar Exemplare des Tennessee Hick:



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