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Sunday, May 6, 2012

Our little Farm

Gänse, Singvögel ... und eine Mantis hat meine Frau auch schon gesehen. Unsere kleine Farm beginnt sich wieder zu füllen ...





Thursday, October 20, 2011

Coon Dog Cemetery

Heute haben sie in Colbert County den guten alten Beau zu Grabe getragen. Sein Herrchen und Frauchen hatten ihn extra aus Illinois dort hin gebracht, damit er seine letzte Ruhe unter seinesgleichen finden konnte. Was seinesgleichen sind? Prämierte Coon Dogs.
Coon Dogs sind mehrere extra für die Waschbärenjagd in den USA gezüchtete Rassen von Jagdhunden. Sie sind loyal, intelligent, sehr kinderfreundlich, sportlich und hübsch. So mancher Coon Dog Besitzer hier im Süden soll seinem Coon mehr zugetan sein als der eigenen Frau.
Nun leben diese treuen Gefährten leider nicht ewig und was macht man dann mit ihnen wenn sie im Hundehimmel sind? Vor dieser Frage stand im Jahre 1937 auch Key Underwood, nachdem Troop, sein Coon Dog, gestorben war.
Mister Underwood begrub er Troop kurzerhand dort, wo der sich immer am wohlsten gefühlt hatte - im Camp wo sie sich immer mit anderen Jägern und ihren Hunden zur Jagd getroffen hatten. Mit der Zeit sprach sich diese Praxis herum und auch andere begruben ihre Gefährten dort. Mittlerweile liegen dort ungefähr 190 der vierbeinigen Freunde, alles echte Vollblut-Coon Dogs, keine Pudel, Pekinesen oder andere Pantoffelschlepper. Viele von ihnen waren prämierte Champions und sogar ein echter TV-Werbestar hat dort seine letzte Ruhestätte.

Der Coon Dog Friedhof in Colbert County ist sicherlich  nicht der einzige Hundefriedhof in der Welt. Aber er ist der einzige, bei dem die Aufnahmebedingung daraus besteht, dass Zeugen beschwören müssen, dass der Verstorbene ein reinrassiger Coon Dog war.
Bizarr? Nun ja, vielleicht. Aber wer schon einmal einen Coon Dog erlebt hat wird vielleicht verstehen was Leute dazu treibt einige hundert Meilen aus Illinois hierher zu fahren um ihn an diesem besonderen Ort zu begraben. Wir überlegen selbst, ob wir nicht so einen mit nach Deutschland nehmen sollen, wenn unsere Zeit hier um ist ...



Sunday, July 25, 2010

Locust

Und wieder ein Tierchen mehr aus der unendlichen Artenvielfalt, das es in useren Garten verschlagen hat. Diesmal allerdings ist es eine der sieben biblischen Plagen - eine Heuschrecke aus der Familie
Schistocerca americana (Amerikanische Wüstenheuschrecke).
Heuschrecken sind zwar mit den Fangschrecken, zu denen auch die Gottesanbeterinnen gehören, verwandt - aber längst nicht so grazil und elegant, sondern brutal und stumpfsinnig aussehend. Ein richtiges Monster ...



Thursday, July 22, 2010

Archilochus alexandri

Unser Habitat  wächst und wächst ... wir werden hier noch zu einer richtigen Arche Noah.

Seit gestern zählen wir nun ein weibliches Mitglied der Familie Archilochus alexandrieinen zu den Bewohnern unseres Backyards. Sie gehört zur hier recht häufig vorkommenden Art der Black-chinned Hummingbirds, ist also ein Kolibri.

Das Bild zeigt die werte Dame auf der Sonnenblume direkt vor unserer Veranda - völlig erschöpft sitzt sie da, nachdem sie sich minutenlang mit einem großen Schmetterling um die besten Zapfstellen der Sonnenblume gebalgt hat. 

Auch an den Blüten unserer Wicke hat sie sich schon zu schaffen gemacht. Aber da muß sie aufpassen, denn Kolibri (ca. 3 g schwer) steht durchaus auf dem Speiseplan von Madam Mantis (ca. 5 g schwer).

Wie gesagt, das wird ein interessanter Sommer in unserem Habitat ...



Wednesday, May 14, 2008

Arche Noah, revisited

Heute nach Sonnenuntergang - wir haben unseren Augen ja nicht mehr getraut. Dass wir hier viele Vögel im Garten haben, ist ja bereits berichtet worden. Aber heute haben sie dann auch noch ihre Jungen mitgebracht ...
Die Mourning Doves hatten ihr Kleines dabei, das immer brav hinter Mama hergehüpft ist. Die Familie Cardinal war da und hat ihr Junges gefüttert und der Herr Cowbird, ein Neuzugang in unserer Menagerie, brachte gleich seinen ganzen Harem mit, inklusive Jungvögel. Das hat den Blue Jay dann so verwirrt, dass er laut schimpfend abgezogen ist. Ein weiterer Neuzugang ist die Tufted Titmouse, ein putziges kleines Kerlchen mit Schopf auf dem Kopf. Wer war noch da? Die blöden Grackles natürlich, die sich immer aufplustern und damit die kleineren Vögel verjagen, der Red Winged Blackbird und seine Holde, der die Grackels verjagt und jede Menge Spatzen.
Und dann - man glaubt es kaum - hatten wir auch noch Besuch von einem Häschen und seinem Jungen. Ganz unbeeindruckt von dem Geschwirre über ihren Köpfen hoppelten sie im Garten herum und pickten sich die Sonnenblumenkrene auf, die die Vögel übriggelassen hatten.
Die meiste Zeit saßen die beiden unter der großen Magnolie, die ihnen sehr guten Schutz vor den Regenschauern bietet, die heute den ganzen Tag über herunter kamen.
Unser Garten ist eine richtiggehende Arche Noah - fehlt nur noch, dass eines Tages ein Pony über den Zaun schaut ...




Ein Wort zu den Bildern:
Da es sehr schnell gehen mußte, habe ich die Super-Tele-Kompaktkamera benutzt. Und weil es schon recht dunkel war, mußte ich mit ISO 3200 fotografieren, was die Bilder naturgemäß sehr pixelig und rauschig macht. Das kleine Häschen habe ich dann aus viel zu großer Entfernung auch noch anblitzen müssen um überhaupt etwas ausrichten zu können. Mit einer Spiegelreflex (habe ich, war nur nicht griffbereit) mit lichtstarkem Tele-Objektiv (wollte ich schon immer haben ...) wäre das alles sehr viel besser geworden.
Die Vögel habe ich gar nicht erst versucht zu fotografieren - bei Verschlußzeiten im Sekundenbereich selbst bei ISO 3200 und weit geöffneter Blende wäre bei den hibbeligen Geselllen doch nur Wischi-Waschi heraus gekommen. Also irgendwann mal früh morgens raus, wenn das Licht besser ist.

Nachtrag am 15.05.: Heute war der Hase wieder da - und brachte gleich drei Kleine mit ... scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es bei uns immer was zu futtern gibt.